Mein Herz betrübt. Mein Körper
schwer. Es rinnen Zeit und Raum in grauen Schweigen. Vorüber
sind Gedanken, Taten, Einsicht. Nur stilles schmerzendes Sein.
Wo ist die Stimme die mich rief? Zu sehen in dein Herz,
was mich so liebte? Dumpf grollen Töne von weit her.
Drohend voller Pein. Der Klang der Seligkeit verstummt im
grauen Nichts. Kein Vogel singt, kein Farbenspiel und
Lichtermeer. Nur trauriges Nichts. Endlos. Ich bin es? Nein?
Nur mein Bild das ich von mir habe, das
zerbricht? Grenzenloser Umhang des Schweigens. Dunkel
trübt er meine Sinne. Umhüllt wie Schwingen des
Todes. Zerreißen mich, fort aus meinem Ich. Gott, segne
alle meine Kinder, deren Mutter ich sein wollte. Ich wollte
sie lieben, nähren. Ich wollte sie auf deinen Pfaden in
deine wundervolle Güte führen. In deinen Garten der auch
meiner sein sollte. Lässt du mich schlafen? Vergehen? Wie der Tau in der Morgensonne?
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Tage der Dämmerung, so still,
ohne Worte. Blutend liege ich am Boden. Tief gebettet
in deinem schwarzen Kleid, nur noch das Licht der Sterne
erhellen meinen Leib. Goldene Zeit du bist vergangen,
schon seit Ewigkeit. Meine Sonne, du schweigst so still,
lass mich nicht tiefer sinken, so unendlich weit bin ich
dir dann. Was sagst du mir? Herrlichkeit dein Name!
Stille Sehnsucht empfängt mein Herz. Was hab ich
getan so zu beten? Meine Gedanken sind so still, wo
sind sie hingegangen? Ein Meer voll zauberhafter
Leere, warum mein Schweigen? Halte mich fest oh du mein
Zauberer. Deine Wortlosigkeit zerschmettert meine
Fassade. Wir treffen uns dort, wo nichts begann und nichts
aufhört. Ein Land voll unbegangener Pfade. Dein Licht
erhellt meine Schönheit, taucht mich wieder in stille
Demut. Du hast mich in Abgründe gestürzt, nun erhebe mich
wieder. Lass mich die Lieder meiner Kinder wieder
hören, die einst so hell an mein Ohr klangen. Einst sah
ich dich gehen, in grauer Vorzeit geschah es. Mein Herz
zerbrach, schon damals am Verlust deiner Gegenwart. Kalte
Hände griffen nach mir, endlos umklammert, bis heute. Die
Siege der Dunkelheit nehmen kein Ende. Der Wind heult immer
noch um die Häuser, die niemand bewohnt. In Totenstädte
wandern sie umher. Wer sind sie? Sie kümmert nichts,
schweigend sich dem Abgrund nähernd. Ihre Gesichter bleich
vor Ziellosigkeit. Sind sie schon fort gegangen vor langer
Zeit? Oder niemals angekommen in meinen einst so
wundervollen Garten?
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Schreiende Blicke! Nun gehen sie
fort von mir. Ein Jäger jagt den Jäger. Traurig ziehe
ich meine Bahnen, nur auf Dich wartend. Ihr meine Kinder
erkennt mich nicht und doch bin ich hier. Der letzte
Schrei ist verklungen, erstickt in meiner Zahmheit. Nun
darf ich ihn tanzen, meinen Tanz der Universen. Habt keine
Angst meine Kinder, meine Kräfte sind meine Liebe. Nichts
erzürnt mich. Nur seine Unvollkommenheit hier tut es, weil
es auch eure ist. Denn nichts ist getrennt von Ihm. Er hat
so lange gewartet, nun ist es Zeit meine Wunden zu schließen.
Ich bin alt und krank geworden, fast gebrochen. Ich
werde ins Dunkle fallen, weil es eure Träume so wollten.
Der Regen ist schwarz und schwer geworden. Aber mein
Gebet ist jung. So soll es sein. Es ist soweit! Es
kommt zurück, mein kleines Lied. Seid Anfängen gesungen,
auf Engelszungen klingt es weit bis an euer Ohr. Schon
seit Beginn aller Zeit. Es ist euer Weise, doch hört ihr
sie nicht mehr. Hörtet meine Kinder, ich gehe nicht fort.
Wir werden niemals getrennt sein. Denn wie es einst
war, so wird es immer sein. Wir reichen uns nur wieder die
Hände.
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Sterbendes Leid. Heiliger Zorn,
dem Ende neigst du dich. Es wird mich trösten, dein Gesicht
überall. Du begleitest mich hinab, hinauf und nur zu dir
hin ist das Ziel. Mein Herz oh du mein Gott, es weint so
sehr in dieser Schwere des Lebens hier. Immer wieder zieht
sie mich weg von dir. Verloren bin ich dann und nur
Sehnsucht bleibt, je schwerer sie wird. Heiliges Gesetz das du bist, lass mich nicht
länger warten. In deiner Güte will ich erblühen, lass mich
wirklich leben, Sinn und Zweck deiner heiligen Werke
erkennen. Aber auch meines, von dir mir gegebenes
Leben. Lass mich in allem erkennen was du für mich
bist. Heiliger Vater dein Wille geschehe, nicht der
meine. Ich liebe dich!
Dunkel still und leer.
Schweigen meiner Gedanken, das ist alles. Göttlicher
Funke von Weiß, Goldgelb, Weißblau, dir geschehen
Finsternisse. Hinabgeleitet in dunkle Abgründe die niemals
zurückführen in das Licht? Du begleitest mich hinab,
immerwährend. Wandelst mich, beugst mich, suchst mich,
dort wo alles Du bist.
Was ist dein Ziel oh du mein
Gott? Wege endlos dunkler Nacht, hinab gestiegen in
dunkle Räume. Verborgen dein Licht im tiefen dunklen Sein. Verborgen deine Liebe tief in mir selbst. Was ist dein
Wille, sag es mir! Zu künden vom Ende der
Welten-Zeit.....? Ist die Grenze erreicht wo Neues
beginnt? Hinabgeleitet von tausend Engeln, triumphierend
meinen stillen Sieg. Herzen voll feuriger Glut. Brennend in
meinem Verlangen, heimzukehren aus dem Dunklen. Ist der Tag
noch fern, zu sehen in dein Licht? Wie begreifen was du
bist oh meine Liebe, der du es bist? Lass
Sehnsucht, wachsen wie tausendblättrige Lotusblüten in
jedes Menschen Herz, so wie in meinem. Hast du es gesagt im
Gestern und im Morgen. Sag es mir noch einmal bitte,
Jetzt!
Tränen kühlen meine
Wangen. Aber tiefer will ich nicht gehen. Noch nicht. Ein Raum
ohne Zeit, endlos still. Keine Sterne da. Kein Licht, das sie
erhellt. Es ist dunkel und so weit, grenzenlos und so leicht
bin ich in ihm. Es gibt keine Richtung, kein oben und kein
unten. Nur mich, der ich das alles bin. Ohne Form und Kontur,
weder sichtbar noch unsichtbar.
Heißes Blut, erzürnende
Stille in mir. Sag, was habe ich getan diese Reise zu tun?
Ist es Gnade oder Fluch. Ein Land so voll von Nichts.
Dunkelheit sein Name.
Kalt war die Nacht in mein
Gebein. Fern die Ziele die ich suchte. Es sind so
viele. Tief hinab in leere Gräber, dort such ich mein
Gesicht. Nun muss ich wieder fort, ferne helle Stimmen
rufen. Warum nur muss ich so weit runter? Warum so
weit hinauf? Was liegt verborgen tief im Grunde? was
verborgen in der Himmelsmacht? Der Schmerz verblasst wie
Tageslicht doch die Nacht sie weicht noch
nicht.
Garten des Schweigens.
Wo sind sie meine Worte, du mein Gott?
Wortlose Stimmen an mein Ohr,
gebrechliche Herzen in der Zeit gefangen.
Oh stilles Schweigen,
wer kann es benennen?
Tief ohne Boden verhallen meine Rufe.
Als Antwort nur Schmerz und unendliche Traurigkeit.
So schwarz ist der Raum um mich.
So unendlich alleine bin ich in ihm.
Ich ertrage es kaum du mein Gott.
Ich habe nichts, nur diese Qual in dieser finstren
schwarzen Nacht.
Warum diese schwarze Leere in der Nichts ist?
Manchmal bin ich froh in ihr, manchmal nicht.
Schon so lange ist sie hier,
sie in mir - ich in ihr.
Grausam wie ein Tier,
legt sie ihre Schwingen um mich.
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Grollen, Ungestüme, ferne Rufe
verhallen im Wirbel. Es ist vollbracht! Die Zeit hat es
verschluckt, aber nichts kann mich halten im Grauen des
Tieres. Leichtsinnig ziehe ich meines Weges, immer gerade aus,
im Dunklen vor tastend. Wände aus schwarzen Tüchern verdunkeln
mir fast alles. Warum bin ich gekommen? Warum gegangen?
Schwarze Seelen, schwarze Menschen, alles ist schwarz. Ich
bin verdammt. Grundloses Jammertal, aufgespießt an spitzen
Pfeilern. Alles blutet. Wut heuchelt wieder, immer, wenn der
Tag verblasst.
Herbstlaub du verwehst.
Lass mich nicht zurück im Grau der Jahreszeit. Es wird nur
noch stiller ohne dich. Mein Liebster hat mich verlassen, nun
auch du. Seine Liebe zu mir verging, wie der Herbstwind der
alles fortweht. Kalte kristallene Tränen stehen mir bevor.
Kalte Nächte oben bei den Sternen. Auf einem Stern will ich
wohnen, im geliehenem Licht. Dort lässt du mich alleine, weil
ich es so will?
Strafenden Gedanken
voller Zorn, Feuersbrunst. Tief im Dunklen verschwanden sie
vor langer Zeit. Wer ist es der sie weckt, bin ich es? Sie
tun mir weh und lassen mich kaum leben und sie lassen mich
nicht sagen: Bitte hilf mir.
Wie ist es wenn ich die Welt von
oben schaue? Unten liegen meine zerschlagenen Flügel.
Der Westwind ist plötzlich kalt an meinem Herzen und
lässt Münder schweigen. Warum hat du aufgehört es zu
sagen? Gestern sagtest du es noch.
Du bist es was mein
Herz begehrt. Still und leise und auch laut, tanze ich den
letzten Tanz. Auf schillernd bunten Regenbögen eile ich zu
dir. In lebendiger Macht kleidest du mich. Vor mir der Ozean
deines Seins und ich habe keine Angst. Ein Narr bin ich,
tanz auf dünnen Seil. Du trägst mich durch Zeit und Raum. Mit
deinen Schwingen, einer weiß, der andere schwarz. Wir besiegen
beides, Tod und Leben. Du kreuzigst mich und ich bin
bereit. Oh mein Geliebter, ich sinke immer tiefer hin zu dir
und meine Tränen verwandelst du in stille Freude. Du mein
Höchster, bist mein Vater und ich darf in Ihm sterben.
Endlich!
Du bist mein Wein, meine
göttliche Gnade, meine Wonne. Ich bin berauscht von deiner
Gegenwart oh mein Geliebter. Wohlige Schauer durchfluten
mich. Du beglückst mich. Machst mich zu deiner, immer
mehr! Ich werde noch verrückt, verliere mich. Ich will
in dir sterben und wieder neu werden. Ich lasse mich
fallen in deinem Meer voller Liebe. Du willst mich, ich
weiß es, mehr als ich ahne. Durchströme mich mit deiner
Liebe wie ein Hauch. Lass ihn durch mich hindurch und
zart die Wangen der Menschen berühren. Ich bitte dich, ich
kann deine Liebe nicht für mich alleine haben, du hast mich
von diesem Schmerz kosten lassen. Nun lass es auch
geschehen, lass deine Liebe die ich spüren darf auch andere
kosten, wenn ich ihnen deinen Kelch reichen darf. in
Liebe deine
Nasim
Meine Sehnsucht liebes Kind empfängt dein Herz. Du bist es
der ich dieses sage.
Schau mich an, ergründe meine Liebe zu dir mein Kind.
Neben Ihm spiele ich eine große Rolle für dich.
Lass es mir dir sagen, das du es bist der ich eine Stimme
geben möchte.
Sei gewillt es zu tun.
Bei mir zu sein wenn ich sterbe.
Meine alten Leben werden vergehen,
auch deines und alles andere Leben mein Kind.
Sterne werden stürzen, Nächte werden ewig dauern.
Meere werden sich türmen, Sonnen verglühen.
Lass Zeiten reisen durch meinen Körper.
Nichts spielt mehr, nur die Liebe tut es,
gefangen in so vielen meiner Kinder.
Dunkelheit irrt schon so lange in ihren Adern,
wie dickes Blut, schwarz und klumpig.
Wege versperrt durch Lügen, falsche Wahrheiten.
Blind folgen sie dem Irrtum.
Ich halte sie fest mein Kind, so wie dich, nichts betrübt
meine Liebe zu euch.
Lass es geschehen dein kleines Ich mir zu übergeben.
Deine Bodenlosigkeit wird sich mir ergeben,
Träume zu Ende gehen und der Tag wird in Schönheit glänzen.
Denn das Ende wird der Anfang sein.
Hab keine Furcht. Du kennst meine Kraft und du
liebst sie, ich weis dies.
So lebendig nah bin ich dir dann, nicht wahr?
Stürme von Veränderungen werden über euch hinweg fegen,
Siegel aufgebrochen, Unsichtbares sichtbar, Sichtbares
unsichtbar werden.
Enthüllt (erfüllt) das Zeiten-Ende.
Eures meine Kinder!
Ihr, die ihr aus der Liebe seid, ihr seid meine Hoffnung.
Ihr habt es vergessen und es ist Zeit sich daran zu
erinnern, wer ihr wirklich seid.
Das ihr es seid, die Dunkelheit wandelt in Seine Schönheit,
seine Wahrheit und sein Licht.
Nur ihr vermögt dies zu tun.
Alle meine Grundfesten können nicht erschüttert werden und
davon abweichen,
meine untrennbare Liebe zu euch.
Sie wird ewig unteilbar sein.
Also fürchte dich nicht mein Kind wenn Tag und Nacht zu Ende gehen.
Sei bereit es willkommen zu heißen.
Seht
ihr meine Kinder mich nicht mehr?
Ich bin doch überall, warum schaut ihr nicht her?
Betrübt ist mein Herz und dunkel mein Seelenlicht.
Warum nur meine Kinder seht ihr mich nicht.
Verzweiflung am Abgrund schon, macht sich in mir breit.
Denn ich liebe euch doch, so wie ihr seid.
Mein Herz es schmerzt und fast zerbricht,
denn ihr seht mich nicht und auch nicht mein Licht.
Ach schaut doch her ich bin überall,
bevor mein Herz endgültig bricht.
Diese Tage sind vergangen
und auch die Nächte sind es schon.
Denn ihr schaut nicht hin, dort wo ich wohn.
Seht ihr nicht wohin euer Weg euch führt?
Glanzlos die Fassade die ihr berührt.
Schwerer Gang, bald ist es vollbracht.
Euer Weg führt euch durch dunkle schwarze Nacht.
Habt keine Angst
denn es ist bald so weit.
Licht scheint aus dem Dunklen, meine Kinder seid bereit!
Es kommt zu euch der Welten-Sinn
in dem wir wieder alle Eines sind.
Dann gehn wir wieder Hand in Hand
so wie es einmal war, hin ins Gelobte Land.
Dort wo Milch und Honig fließen
1000 goldene Blumen sprießen.
Für euch meine Kinder
die ich unendlich liebe.
Dort werden wir wohnen
dort werden wir sein.
In Liebe verbunden
für immer vereint.
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Heiliger Moment du
verzauberst mich.
Losgelöst von allen Dramen
wiegt der Wind sich leis und
sanft,
berührt mich zart an meinen
Armen.
Greifen will ich,
dich halten in meiner Hand.
Entführe mich Wind,
nimm mich mit in dein
Geisterland.
Wild bist du, ich kann dich
nicht fangen.
Aber folgen werde ich dir
mein Leben nicht mehr
bangen.
Denn Träume hast du
zerschmettert
Ängste mit hinfort genommen.
Mir bleibt nichts mehr,
die Liebe hat gewonnen.
Jetzt bin ich frei, frei wie
der Wind.
An deiner Seite, als "sein"
Gotteskind.
Hier könnt ihr die
Musik Aus und An schalten
hier kommt immer mal etwas
dazu....:)
Hier meine Seite auf MySpace,
wo ich meine innere leere Finsternis thematisiert habe. Unter meinen richtigen
Namen Andrea oder Nasim.